Wie heilt die Homöopathie?
Das homöopathische Prinzip (gr.: homöo = ähnlich) beruht auf dem Naturgesetz Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Anstatt die Betrachtung auf äußere Krankheitsauslöser zu beschränken, geht die Homöopathie an die Ursache des Übels: die durch ein Miasma ins Ungleichgewicht geratene Lebensenergie. Wir kennen sieben Miasmen und über 2000 homöopathische Mittel. Aufgabe des Homöopathen ist es dasjenige Mittel für den Patienten zu finden, das seinem jetzigen Zustand am ähnlichsten ist. Es wird also immer ganz individuell behandelt.
Was ist ein Miasma?
Unter Miasma versteht man nach Samuel Hahnemann (1755-1843), dem Begründer der Homöopathie, unsere grundsätzliche Krankheitsneigung, d.h. unsere innere Empfänglichkeit für bestimmte krankmachende Einflüsse. Hahnemann identifizierte zu seiner Zeit drei Richtungen: Psora, Sykose und Syphilis. Seine Nachfolger bestimmten in späteren Jahren die Miasmen Tuberkulose sowie Carcinose und Ravi Roy erkannte und beschreibt Ambrosis sowie Pseudosyphilis. Daneben gibt es weitere Miasmen-Einteilungen wie von Sankaran, Masi-Elizalde, Bentley. Jeder Mensch trägt Anteile der sieben Miasmen in sich, doch steht eines im Vordergrund und bestimmt unsere Wahrnehmung, unser Denken, Fühlen, Handeln und natürlich auch die Manifestation einer Krankheit auf der körperlichen Ebene. Für die Behandlung chronischer Krankheiten ist die Kenntnis der Miasmenlehre unentbehrlich, um eine nachhaltige und tiefgreifende Heilung zu erzielen.
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